Fazit nach KODAK Test !
HINWEIS: Dieser Post sollte eigentlich direkt nach “Testdreh mit KODAK EasyShare Z1015 IS” kommen. Da ich die Posts manuell in WP Einbinden musste ist mir da dieser kleine Fehler in der Reihenfolge passiert.
Also hier mein kurzes Statement zur KODAK EasyShare Z1015 IS !
FĂĽr den Laien bzw. ambitionierten Hobbyknipser und Videofilmer ist diese Kamera definitiv im Bereich des machbaren. will heiĂźen – keine komplizierten Einstellmodi, recht ordentliche Bildwiedergabe im Bereich der Farben. Die Schärfe lässt manchmal noch etwas zu wĂĽnschen ĂĽbrig (fĂĽr meine Begriffe). Aber man will mit so einer Kamera ja auch nicht meter lange Plakate bedrucken. Anbei hat die Kamera neben Auto-, Halbauto- und manuellem Modus auch noch einen Szenen-Modus mit voreingestellten Programmen (nur *.jpg möglich kein RAW) und einen recht witzigen Panorama Bildmodus bei dem man die Aufnahmerichtung festlegen kann (von links nach recht und rechts nach links jeweils 3 Bilder). Auch hier gilt wieder (leider) nur *.jpg und kein RAW. Die Kamera hat auch verschiedene Messmodi zur Auswahl um das Bild einzustellen. Zum einen die Gesichtserkennung (funktioniert sogar) – eine Mittenbetonte- und eine Mehrfeldmessmethode. Das macht einem das Knipsen ausgewogener Bilder deutlich einfacher.
Der Videomodus mit der HD720p Aufzeichnung (leider nur mit 29,97fps) ist bei der Kamera recht vorteilhaft, da sie qualitativ doch schon fast mit Camcordern mithalten kann. Wenn man das 720p Material runter rechnet auf Standart Definition (SD) hat man doch eine recht ordentliche Bildqualität die auf einem Röhrenfernsehgerät auch schon recht “Sendefähig” aussieht. Das SD-Material wäre dann entweder NTSC z.b.: fĂĽr DVD oder DV. Oder man Rechnet sich das ganze in PAL mit 25fps um. Kann aber mit den meisten Encodern dazu fĂĽhren das das Video dann etwas Hackt da ja Bilder Weggelassen und Zwischenräume Interpoliert werden. Es gibt zwar Möglichkeiten das recht ordentlich hin zu bekommen – entweder geschickt in Adobe AfterEffects, in einem Schnittprogramm in dem man ein SD-Projekt Interlaced anlegt. Oder ĂĽber entsprechende Hardware z.b.: eine Schnittkarte oder nen professionellen NTSC to PAL-Wandler (der auch andersrum macht aber schnell mal einige Hundert oder gar Tausend Euro kostet). Man kann natĂĽrlich auch im Schnittprogramm das footage auf 25 fps interpretieren. Dann Spielt es zwar etwas langsamer ab…. aber solange man keine Sprecher im Bild hat und nur Landschaften zum Beispiel…. dann kann man das schon mal machen.
Was bei dieser Kamera im Videomodus definitiv sehr ärgerlich ist, ist das es nur eine automatische Blende gibt die sich Permanent der Situation anpasst und das es fĂĽr dieses Modell kaum brauchbares Zubehör gibt. Was am meisten fehlt ist eine Sonneblende. Das macht sich bemerkbar in dem der Chip der Kamera bei grellem Seitenlicht ĂĽbersteuert. Und dann sieht es schnell mal aus wie in einem “90er Jahre Rave Musikvideo”.
Fazit:
Für 289€ (zu meiner Kaufzeit) hat die Kamera alles in allem trotzdem ein gutes Preis-Leistungs Verhältnis. Gute Bildquallität, einfache Handhabung, ausreichend Möglichkeiten zur Einstellung, gute Qualität im Videomodus aber leider ohne Sonnblende. dafür aber mit schönem großem display. Da ist gut Guggen.
Die Kodak EasyShare Z1015 IS bekommt von mir 7 von 10 Sternchen !
Aber mehr Infos zum technischen gibts auch auf der Herstellerseite !
viele Grüße aus der schönsten Stadt der Welt ! ;o)
euer Maik
————————————————————————————————–
nachtrag 18-12-2009








